Kubanische Zigarren – die Praxis

Eine gute kubanische Zigarre will richtig ausgewählt, gelagert und geraucht werden. Dieser Ratgeber führt Schritt für Schritt durch die Praxis — von der Auswahl im Fachhandel über den Humidor bis zum ersten Zug. Schwesterseite mit Geschichte und Marken: kubanische-zigarren.org.

Worum es geht

Während die kulturhistorische Seite die Marken und ihre Herkunft erklärt, geht es hier um das Handwerkliche des Genusses: Welche Zigarre passt zu welchem Anlass? Wie wird sie gelagert, ohne auszutrocknen? Wie schneidet man richtig an, und wie raucht man, ohne dass die Zigarre zu heiß wird? Für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

Themen im Überblick

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, eine Zigarre zu rauchen?

Je nach Format zwischen 30 und 90 Minuten. Eine kurze Petit Corona ist in etwa 30–40 Minuten geraucht, eine Churchill oder Doble Corona kann über eine Stunde dauern. Eine Zigarre wird in Ruhe und ohne Hast genossen.

Muss ich eine Zigarre inhalieren?

Nein. Zigarrenrauch wird im Mund geschmeckt und wieder ausgeblasen, nicht in die Lunge inhaliert. Das Aroma entfaltet sich am Gaumen. Inhalieren wäre unangenehm und ist nicht vorgesehen.

Brauche ich einen teuren Humidor?

Für den Anfang reicht eine einfache Lösung. Wichtig ist nur, dass die relative Luftfeuchte bei etwa 70 % gehalten wird. Schon eine luftdichte Box mit Befeuchter erfüllt den Zweck; ein hochwertiger Humidor lohnt sich erst bei größeren Vorräten.